
Im Umweltausschuss des Landtages wurde am Montag ein Antrag der FDP-Fraktion beraten, der wie in Bayern einen deutlich höheren Mindestabstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung fordert.
Der energiepolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Gero Hocker, fordert höhere Abstände zwischen Windkraftanlagen und Wohnhäusern. „SPD und Grüne planen deutlich mehr Windräder im Land als bisher mit einem viel zu geringen Abstand zu Wohnhäusern. Vielen Häusern droht ein massiver Wertverlust von bis zu 50 Prozent – quasi über Nacht. Es darf nicht soweit kommen, dass Sozialdemokraten und Grüne ihre Energieträume auf Kosten der Menschen durchdrücken“, so der FDP-Energieexperte.
Die FDP-Fraktion setze sich für einen deutlich höheren Mindestabstand vom zehnfachen der Nabenhöhe der Windkraftanlage zur nächsten Wohnbebauung ein. Hocker: „Menschen die jahrelang hart gearbeitet und gespart haben um Zins und Tilgung für das Eigenheim zu zahlen, erleben, wie rot-grüne Politik willkürlich die Altersvorsorge zerstört. Das ist das Gegenteil von verlässlicher Politik. Die FDP-Fraktion unterstützt alle, die sich gegen diesen Irrsinn zur Wehr setzen wollen.“
Die Entscheidung über Abstandsregelungen kann nicht bei den kommunalen Planungsträgern bleiben, da es sich um einen grundsätzlichen Konflikt handelt, der nicht in dem einen Dorf so, in dem anderen mit einer anderen Höhe gelöst werden kann.
Die anwesenden Bürgerinitiativen haben die FDP-Forderung unterstützt.
